Über das Projekt 2018-05-06T14:49:00+00:00

Über das Projekt

Das Ruhrgebiet ist mit seinem Stahl und der Kohle ein brodelnder Pott an innovativen Produktionen und Technologien. Mit Höhen und vor allem auch Tiefen hat sich hier ein Nest an Exporteuren, die in die ganze Welt liefern, gebildet.
Ein großer Teil dazu steuerte und steuert immer noch der Stahl bei. Von der Anlieferung der einzelnen Materialien, der Produktion bis in die Endfertigung wurde hier ein Imperium an Stahlmacht errichtet.

Der Zuwachs im Ruhrgebiet stieg mit der Produktionsmenge und wachsenden Firmengröße. Einer der größten Produzenten ist Thyssen Krupp. Hier in Duisburg erschuf Krupp eine Stahlstadt, die heute so groß wie Monaco ist, und beschäftigt immer noch einen Großteil der dortigen Einwohner. Durch den Strukturwandel und die davon auch betroffene Ruhrgebiets-Industrie, fand ein Wandel des damals so grauen und staubigen Ruhrgebiets statt – die Spuren und Geister des Wandels spürt und sieht man heute noch in vielen Formen und Facetten.

Auch die Montanindustrie-Krise ändert nichts an der landschaftlichen Veränderungen, die hier stattgefunden haben. Die Industriebrachflächen wandeln sich mittlerweile zu Industrielandschaften mit eigener Flora und Fauna.

Diese Spuren des Wandels und den Einfluss, den der Stahl und seine Produktion damals und bis heute noch auf das Gebiet „Ruhrpott“ haben, haben die Fotografiestudierenden der Fachhochschule Dortmund in einem Seminar mit Prof. Dirk Gebhardt in fotografischen Kapiteln dargestellt. Diese handeln von der brachialen Schönheit der Überreste und modernen Bauten bis hin zu den bis heute reichenden Leidenschaften der Bergarbeiter und der Wiederverwertung alter Industrielandschaften.